Teil eines Werkes 
3. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Nein, Madame, es iſt mir nicht erlaubt, zu ſprechen... ich bitte, haben Sie die Güte, mich nur noch wie einen Freund zu betrachten, und glauben Sie, daß ich von meiner Seite...

Welche Erniedrigung!... er ſtößt meine Liebe von ſich! er ſchätzt mich gering! er verachtet mich jetzt.. Arthur, wollen Sie mich denn tödten 2... bin ich nicht mehr jene Adele, die Sie ſo ſehr liebten... welche Sie immer anzubeten ſchwuren... die Sie mit ſo vieler Innigkeit um eine Zuſammenkunft baten?... Nun denn, blicken Sie mich doch an, mein Herr... diesmal iſt ſie es... ja ſie iſt es, die zu Ihnen kommt!..

Sanft ſchiebe ich eine Hand zurück, die ſich auf meinen Arm lehnt... Ich will fliehen, mich entfer⸗ nen.. Adele umfängt mich, hält mich noch zurück..

In dieſem Augenblick läßt ſich ein heftiges Geräuſch

hören... es ſcheint, man habe eine Thüre eingeſto⸗ ßen... Adele bleibt vor Schreck erſtarrt, ich horche aufmerkſam zu.

In einem Nebenzimmer ſpricht man ziemlich barſch... man ſcheint ſich zu ſtreiten... ich ſuche deutlicher zu vernehmen. Plötzlich ruft Adele aus: Ich bin verloren!.. dies iſt mein Mann. Herr von Harleville... ach! wenn er mich hier fände... ach! Madame, was haben Sie gethan? Er hat mich ohne Zweifel verfolgen und ausſpioniren laſ⸗ ſen... Was iſt zu thun 2... Wenn Sie ſich verber⸗ gen könnten! Mich verbergen vor dem Baron? Ich bitte Sie darum, mein Herr... Sie werden