Teil eines Werkes 
2. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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121 ſie zu beruhigen, ſie wieder zu erwärmen; und deß⸗ halb rücke ich ihr näher, man drängt mich zurück, aber ſchwach; ich glaube, die Dunkelheit der Citadine macht meine Schöne weniger ſtreng. Ich nehme be⸗ hend den verdammten Hut ab, der ihr als Wall gegen meine Unternehmungen diente: diesmal läßt man mich machen. Ich werde verwegen, kühn... man widerſteht, aber ſo ſchlecht, daß ich bald den

Dieben, die uns einen Wagen zu nehmen veranlaß⸗

ten, nur noch Dank ſagen darf.

Wir rollen wohl ſeit drei Viertelſtunden forte⸗ während dieſer Zeit haben wir ſehr wenig geſprochen, was jedoch keineswegs hindert, daß wir uns ſehr gut verſtanden haben. Plötzlich ſtößt mich die rei⸗ zende Frau, die ich in meinen Armen halte, zurück, indem ſie mit Schrecken ausruft:O! mein Gott! da iſt der Tag!

Ein ſchwacher Lichtſtrahl begann in der That durch die Vorhänge einzudringen. Meine Gefährtin ſetzt eiligſt den Hut wieder auf.

Zum Kukuk! ſage ich,was liegt uns am Tag? Wir müſſen uns trennen... auf der Stelle... es muß ſein.. Wie? ſchon?... wenn ich ſo glücklich bei Ihnen bin... Adele... iſt es Ihnen leid, daß Sie mein Glück theilen? Nein.. nein... aber ich muß im Augenblick nach Hauſe... Arthur, wenn Sie mich lieben, ſteigen Sie aus dem Wagen und laſſen Sie mich in dieſem Fiaker, der mich in meine Wohnung zurückführen wird... Sie werden ihm nicht folgen... Sie verſprechen es mir? Was?