Teil eines Werkes 
2. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Wagens hören; er kommt näher... er iſt nicht mehr fern von uns. Ich ziehe, oder vielmher, ich trage meine Begleiterin, indem ich ihr ſage:da iſt ein Fiaker... hören Sie: kommen Sie... kommen Sie..

Der Fiaker rollt vorüber in eine Seitenſtraße; ich ſchreie, rufe; der Kutſcher hält, ich ſchleppe meine Dame fort, wir langen bei dem Wagen an; und diesmal macht ſie keine Schwierigkeit einzuſteigen.

Wohin gehts, Herr? fragt mich der Kutſcher. Ich drücke ihm ein Fünffrankenſtück in die Hand mit den Worten:Meiner Treu... fahr' immer zu... wir ſind noch nicht entſchloſſen... wir werden es Dir ſpäter ſagen.

Der Kutſcher fragt nicht weiter. Er ſchlägt den Kutſchenſchlag hinter mir zu, und ſo ſitze ich nun neben meiner reizenden Unbekannten in einer guten Citadine,* deren Scheihen aufgezogen und die Vor⸗ hänge herabgelaſſen ſind, und wo es finſter iſt, wie in einem Backofen. Man kann ſich denken, mit wel⸗ chem Vergnügen ich mich in der Citadine befinde; nachdem wir wenigſtens vier Stunden in den Straßen von Paris zugebracht haben.

Meine Nachbarin zittert noch am ganzen Körper von dem Schrecken, den ſie empfunden hat. Ich ſuche

* Dieſen Namen führen die Wägen einer der in letzter Zeit 3 entſtandenen Unternehmungen von Miethkutſchen, die alle gleiche Farbe haven, ihre Führer gleiche Livree, und die einer Geſellſchaft Attionäre angehören.

Anm. d. Ueberſ.