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nicht an ihre Stelle.— O! dies iſt gleich! Der Ver⸗ faſſer ſchimmert immer durch... Ach! mein Gott... was ſehe ich da unten... links bei einem Hauſe... es ſind Männer, glaube ich.— In der That. Ja... es ſtehen mehre Männer da unten...— Was können ſie ſo ſpät thun?... Auf was warten ſie da?... Wenn es Diebe wären...— Wahrhaftig!... Das wäre nicht unmöglich...— O! mein Gott!... ret⸗ ten wir uns geſchwind!... gehen wir wieder unſern Weg zurück!... ich will an dieſen Menſchen da nicht vorüber...— Es wäre vielleicht nicht klug... wir wollen uns aber leiſe und ohne Geräuſch entfernen ... dies wird beſſer ſein, als ſchnell laufen... ſie haben uns nicht geſehen: kommen Sie...— O! mein Gott!.. mein Gott! wie bin ich für mein tolles Benehmen beſtraft!...“ Meine Begleiterin drückt ſich ſo ſehr an mich, daß ſie mich am Gehen hindert; ſie zittert, ihre Zähne ſchlagen aneinander und ihre Knie löſen ſich; ich be⸗ mühe mich, ſie zu beruhigen, wir haben aber keine drei⸗ ßig Schritte gemacht, als wir hinter uns gehen hören. „Da ſind die Diebe, welche uns verfolgen,“ ſagt meine Dame;„ach! es iſt um uns geſchehen... wir ſind verloren!..— Gehen wir dann ein wenig ſchneller!...— Ich kann aber nicht, mein Herr... Ach, mein Gott! meine Füße brechen unter mir zu⸗ ſammen... ich habe keine Kraft mehr...— Ein wenig Muth... ſtützen Sie ſich auf mich!— O Himmel, habe Mitleid mit uns!“. In dieſem Augenblick läßt ſich das Rollen eines


