Teil eines Werkes 
2. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Lumpenkerl! Du willſt uns hindern, unſer Brod zu verdienen! Wir fragen den Teufel nach Dir und

Deinem Commiſſär! Sieh! da haſt Du etwas für

Dein Geſchwätz! Geh, beklage Dich, alter Sans⸗

culotte!.

Zu gleicher Zeit raffen dieſe Jungfern Steine, Koth, Alles, was ihnen unter die Hände kam, zu⸗ ſammen und werfen es gegen den Nachbar, der ſein Fenſter wieder zugemacht hatte, deſſen Scheiben ſie

jedoch zerſchmetterten. Ich habe meine Dame fortgezogen; wir entfernen

uns eilfertigſt, denn die Schimpfworte dieſer Jung⸗

fern erlangten eine Energie, die einen Dragoner hätte erröthen machen können.

Nun denn! ſage ich zu meiner Unbekannten,

als wir weit von dem Orte dieſes Auftritts ſind, begreifen Sie, warum ich zauderte, dieſer Frau bei⸗

zuſtehen? Ich dachte wohl, daß dies Alles nur ein

Spiel von ihnen ſei, um Leute zu täuſchen. In Pa⸗ ris muß man beinahe immer auf ſeiner Hut ſein, und mitten in der Nacht iſt es nie rathſam, ſich über die Schwelle eines unbekannten Hauſes zu wagen. Ol ich ſehe wohl, daß Sie Recht haben; wel⸗ ches Unglück, wenn Sie dort eingetreten wären!... man hätte Sie vielleicht umgebracht! Ich denke nicht, daß es ſo weit gekommen wäre, indeß hat man ſchon ähnliche Fallgruben geſehen. Und wie kommt es, daß die Polizei, die Alles weiß, es nicht verhin⸗

dert, daß ſolche Höhlen des Verbrechens beſtehen?

In einer Stadt wie Paris muß es immer Verbrechen,