Teil eines Werkes 
2. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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naärriſch Sie ſind! und dieſe Liebe iſt Ihnen in demſel⸗

ben Augenblick gekommen, als Sie mich erblickten? Wie ſoll denn die Liebe kommen? ich glaube, es geht nie anders; ſoll man, wenn eine Frau uns ge⸗ fällt, uns entzückt, warten, bis ſich ihr Geſicht mit Runzeln bedeckt, um verliebt in ſie zu werden, und es ihr zu erklären? Ohne ſo lange zu warten, glaubte ich, daß man einander kennen, ſtudiren, ſchätzen

müſſe, um. Man liebt einander zuerſt, alsdann

macht man Bekanntſchaft und hintendrein ſchätzt man ſich. Ich verſichere Sie, daß die wahrhafte Liebe, die frei⸗ willige Liebe keinen andern Gang nimmt. Ihr Schleier iſt aber langweilig... er hindert mich, einen Ihrer Züge zu ſehen... Ich bitte Sie, ſchlagen Sie ihn ein wenig zurück... Nein, nein.... ich ſchäme mich zu ſehr... Ueberdies kennen Sie mich, haben mich geſehen. O! nie genug!... ich möchte un⸗ aufhörlich in Ihre liebenswürdigen, boshaften Augen ſchauen. Schweigen Sie! Sie ſchmeicheln mir. Nein, und man muß Ihnen ſehr oft geſagt haben, daß Sie anbetungswürdig ſind... Sie haben manche Erklärungen erhalten müſſen!... Weniger, als

Sie glauben, ich verſichere Sie... Aber wie viel

Uhr ſchlägt es da? es iſt hne Zweifel elf Uhr? Ja, es iſt elf Uhr!

Es iſt zwölf Uhr, was es 5 eben geſchlagen hat, ich weiß es ſehr gut; ich hüte mich aber, es der⸗

jenigen zu ſagen, die ich am Arm führe. Sie möchte

vielleicht nach Hauſe gehen, und ich fange an, mir ſehr bei ihr zu gefallen.