Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Fräulein aus gutem Hauſe heirathen, und man begnügte ſich, meinem Sohn zwölfhundert Franken Renten auszuſetzen. Eine ſchöne Sache wahrlich! während ſeine Frau Kaſchemirs und Diamanten dafür hat, daß ſie ihn zum Hahnrei macht! Jetzt wollen wir aber ſehen; unſer Loos wird ſich viel⸗ leicht ändern. Wenn Sie ſie um meinetwillen aufgegeben hätten, würde ich ſie mit ihrem alten Gatten in Ruhe gelaſſen haben. Sie ſtoßen mich ihretwillen zurück, ich werde mich rächen. Ha! Sie wollen fortfahren, dieſe Frau zu ſehen, die ich verabſcheue! Nehmen Sie ſich in Acht. Julie wird auf alle Ihre Handlungen ein wachſames Auge haben! ich werde Sie mit ihr entzweien, ich ſchwöre es; kurz ich werde nicht zufrieden ſein, bis ich ihr Unglück gemacht habe!

Mit dieſen Worten äntfernt ſie ſich, und ich bin niedergeſchmettert, troſtlos über das was ich gethan, erſchreckt von den Drohungen Juliens. Nicht meinethalben zittere ich! ſie kann aber Cle⸗ mentinen verderben. O! man braucht Beweiſe... ſie hat keine... allein ein Gatte, der ſchon eifer⸗ ſüchtig iſt, wird, bei der geringſten Nachricht, ſeine Frau mehr, als je beaufſichtigen! Ich muß einige, ſogar lange Zeit hindurch den An⸗ blick Clementinens entbehren, dies iſt unumgäng⸗ lich nothwendig, es handelt ſich um ihre Ruhe, ihren Ruf. Wie ſie aber in Kenntniß ſetzen, da⸗ mit ſie mich nicht beſuche? Ich kann ihr nicht