Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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und Sie würden untröſtlich ſein, ſie mir zum Opfer zu bringen! Sie haben mit mir ihre Laune befriedigt! vielleicht haben Sie mich aus Güte für würdig gehalten mich in Ihre Arme aufzu⸗ nehmen! doch die Andere allein iſt es, für die Ihr Herz ſchlägt! Niederträchtiger Menſch! daß Sie mir dieſes ſagen! und Sie glauben, ich werde mich nicht rächen? Ah! Ihrer ganzen Feinheit, von der Sie dieſen Morgen einen ſo ſchönen Be⸗ weis gegeben haben, ungeachtet, bin ich doch noch

feiner als Sie, mein Herr; ich habe Ihnen nicht

die Wahrheit geſagt, als Sie mich über jene Frau befragten. Ja, ohne Zweifel, ich kenne ſie und weiß wer ſie iſt; ich weiß, daß ſie ſich Cle⸗ mentine nennt und die Gattin des Herrn Moncar⸗ ville iſt. Ahl es macht Ihnen Kummer, daß ich das weiß! Es iſt Ihnen gielleicht jetzt Alles leid, was Sie gethan haben! Dies iſt noch nicht Alles, mein Herr; Sie wollten wiſſen, wer der Vater meines Sohnes ſei? nun gut! ſein Vater iſt Herr Moncarville; er verführte mich, machte mich zur Mutter und verließ mich hierauf, nach der Ge⸗ wohnheit ſolcher Herrn! doch war er damals noch nicht verheirathet; hätte er mich nicht weit eher zur Gattin nehmen ſollen, als dieſe Clementine, die ihn betrügt und ihm kein Kind gibt? Mich, von der er einen Sohn, mich, die er verführt hatte, und ich ward nicht ſeine Frau! weil ich nur eine geringe Nätherin war! er mußte ein