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habe Ihnen nichts weggeſchnappt! wenn Sie übri⸗ gens finden, daß ich Sie beleidigt habe, ſo werde ich Ihnen Genugthuung geben. Allein ich verlange von Ihnen einen Aufſchub von vierzehn Tagen: wenn Sie nach dieſer Zeit noch böſe auf mich ſind, ſo kommen Sie zu mir, ich werde zu Ihren Be⸗ fehlen ſtehen.“
Ich weiß nicht was Adolph zwiſchen den Zäh⸗ nen murmelt; nachdem er aber noch zwei oder dreimal im Zimmer auf und abgegangen war, läuft er plötzlich weg, indem er ſchreit:„Ich, gehe fort; dies wird beſſer ſein!“ Ich laſſe ihn gehen, blicke Julien an; ſie hat ſo eben ihren Anzug beendigt, ſie ſteht aufrecht vor dem Ka⸗ min; ich hoffe ſie werde ebenfalls gehen. Sie kommt aber auf mich zu, ſieht mich ſtarr und bitter lächelnd an. Ihre Augen ſchleudern Flam⸗ men; nicht mehr Liebe, ſondern Zorn und Wuth ſind es, was ſie ausdrücken:
„Mein Herr, jetzt iſt an Ihnen die Reihe mich anzuhören! ſagte ſie mir mit einer Stimme, welche ſie ſich bemüht, ruhig erſcheinen zu laſſen. Ich kann nicht auf dieſe Art von Ihnen gehen. Sie ſollen wiſſen, was die Folge Ihres ſchönen Benehmens ſein wird! Sie haben mir die aller⸗ ſchwerſte Beſchimpfung zugefügt, Sie haben ſich gegen mich aufgeführt, wie es kein Troßbube ge⸗ wagt haben würde! Ah! Sie lieben mich nicht...
ah! Sie lieben fortwährend Ihre andere Geliebte!


