Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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zudem was ihr ſagen?... Troſtworte würden dem Spott gleichen. Ich ſchweige und bleibe in einer Ecke ſitzen.

Während dem iſt es Adolph, der mit großen Schritten im Zimmer auf und ab geht, gelun⸗ gen, in Zorn zu gerathen, er tritt auf Julien zu, indem er aus vollem Halſe ſchreit:Wiſſen Sie wohl, Madame, daß Sie nur eine Metze find! ſie antwortet ihm nicht und fährt fort, ſich anzukleiden, ohne daß ſie ihn nur einmal anblickte, ich beeile mich auf Adolph loszugehen.

Ich bitte, keine Beleidigungen! Madame iſt genug beſtraft, zu viel vielleicht. Mein Herr, ich habe wohl das Recht, Madame zu behandeln, wie ich es ſo eben gethan. Mich ſo betrogen zu haben! ja ich wiederhole es, ſie iſt eine.. Noch einmal, Adolph, ſchweigen Sie, oder gehen Sie fort! Und was Sie betrifft, mein Herr, der Sie ſich ſo ſehr meinen Freund nannten, und der bei meiner Geliebten ſchläft, ich ſehe bereits gar nicht ein, daß dies ein ſo ſchöner Zug wäre! Ahl es wäre beſſer geweſen, wenn man es Ihnen nicht geſagt hätte; dies wäre anſtändiger geweſen, nicht wahr? Es wäre beſſer gewe⸗ ſen, wenn Sie es nicht gethan hätten, und ge⸗ wiß, es geht nicht nur ſo vorbei! Ah! Sie wollen ſich mit mir ſchlagen, weil ich Sie gehin⸗ dert habe, eine Dummheit zu machen! Weil

Sie mir Madame weggeſchnappt haben! Ich

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