heraufkommen ſieht?— Ol ſei ruhig, mein Pfört⸗ ner denkt an nichts, als an ſeinen kleinen Papa⸗ gei, den er ſeit ſechs Monaten die Worte lehrt: d'un bouquet du romarin, und der erſt ſagt: un bouquet du ro.. du ro.. du rrrroti!— Wie, Dein Pförtner hat einen Papagei?— Ja, Ma⸗ dame! Ehemals hatten dieſe braven Ziehauf nur Elſtern; aber das Jahrhundert ſchreitet fort, wie unſere große Männer ſagen, die ſich vielleicht vor⸗ ſtellen, daß unter unſern guten Voreltern der Zeit die Flügel beſchnitten geweſen ſeien. Die Pfört⸗ ner ſind der Bewegung gefolgt; ſie haben die Naubvögel mit dem Papagei vertauſcht; einige yalten ſogar Affen. Man hat mir erzählt, daß ein Pförtner, dem es entleidet war, unaufhörlich die Hausthüre aufzuziehen, einen Affen gekauft habe, den er ſeine Stelle zu vertreten gelehrt. Der Pförtner konnte fortgehen und ſchwatzen, oder in ſeiner Loge einſchlafen; der Affe zog pünktlich bei jedem Hammerſchlag die Thüre auf. Aber eines Abends ſprach der Eigenthümer des Hauſes, ein ſehr ehrenwerther Mann, der eine Tauben⸗ ohrenfriſur hatte, mit ſeinem Pförtner, als man an die Thüre klopfte. Der Pförtner wollte den Dienſt ſelbſt verſehen; jetzt hing ſich der Affe, der durchaus irgend etwas ziehen wollte, an den Zopf des Hauseigenthümers und riß ihm die Perrüke ab; da ward der Portier und ſein Affe zur Thüre hinaus geworfen.— Wie glücklich biſt
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