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meinigen; denn ich zog die Couliſſen eines Thea⸗ ters oder die Vorſtellung eines neuen Stückes den Cirkeln vor, in welchen man das ins Lächerliche zog, was ich vergötterte. Jetzt habe ich völlig auf⸗ gehört, zu den Grafen und Marquis zu laufen, welche die Geſellſchaft meines Vaters bilden. Ueber⸗ dies heiße ich nur noch Arthur; man möchte mich
dort vielleicht nicht aufnehmen. Ich bin mehre Male
zu meinem Vater gegangen; er hat mich nicht vor ſich laſſen wollen... er verzeiht mir nicht, daß ich Dichter bin!... und doch habe ich Beifall ge⸗
nug erlangt, um ſeine Verzeihung zu erhalten.
In dieſem Augenblick reist er, wie ich glaube... ich habe dies noch lieber, als daß ich ihn in Paris weiß und nicht bei ihm empfangen werden kann. Es thut wehe, wenn man nicht bei ſeinem Vater vorgelaſſen wird... Wie oft habe ich nicht, wenn ich mich mit blutendem Herzen und thränenvollen Augen von ſeiner Wohnung entfernte, die Leiden⸗ ſchaft verflucht, die mir ſeine Umarmung entzog! aber dieſe war ſtärker als ich... ich konnte ihr nicht widerſtehen! Ich zahle einige vorüberge⸗ hende Erfolge ſehr theuer!... Allein man ſagt, es gebe hienieden kein vollkommenes Glück... Wenn ich je Kinder bekomme, ſo laſſe ich ſie un⸗ gehindert ihrer Neigung folgen... Fi! was früge ich nach dem Stande meines Sohnes, vorausge⸗ ſetzt, daß er ein ehrenwerther Mann wäre? er möchte Küfer, Maler, Muſiker oder Maurer werden,


