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„das ich nie vergeſſen will und kann,“ hatte Otto dazu geſetzt. Marie erzaͤhlte mir auch ferner, daß Otto viele Male ſein Geſicht an das kleine, liebe Geſicht des Kindes geſchmiegt und einmal uͤber das andere gerufen haͤtte: „Meine liebe Ottilie! Meine liebe, ſuͤße Otti⸗ lie!— 1
Meine Thraͤnen, liebe Großmutter, rannen nun ſeit langer Zeit zum erſten Male wieder. Der bittere Schmerz, wenn man ihn vor ſich ſelbſt und vor der ganzen Welt verbergen muß, trocknet die Thraͤnen aus, glaube ich.
Seitdem war Otto nicht wieder bei Ma⸗ rien geweſen. Er hatte ihr jedoch verſpro⸗ chen wiederzukommen, ſobald er Antwort von Mariens Mutter erhalten wuͤrde, und Marie erwartete letztere mit großer Sehnſucht, um ſodann abreiſen zu koͤnnen. Allein ſie ſagte, ſie glaube gewiß, daß, ehe ihr Brief auf der Schneckenpoſt und auf tauſend Umwegen an ihre Mutter gelangen, ehe dieſe ſich uͤber dieſe betruͤbte Nachricht von ihrem einzigen Kind faſ⸗ ſen und Jemanden auffinden wuͤrde, der ihr eine Antwort ſchrieb und den Brief wieder an


