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Thuͤr und die langen Treppen hinauf. Als ich die Thuͤr oͤffnete, kam mir Marie huͤbſch und ſauber gekleidet entgegen. Ihr ganzes Zimmer hatte jetzt einen Anſtrich von Ordnung und Reinlichkeit, doch ohne Prahlerei und Geſucht⸗ heit. Das Kind lag gut und reinlich gekleidet in ſeiner Wiege und Marie erzaͤhlte mir nun, daß der junge Graf gleich darauf, nachdem er ihren Brief erhalten hatte, zu ihr gekommen waͤre, daß er bitterlich geweint haͤtte, als er ſie und ihr kleines Kind geſehen, daß er es ſo viele Male gekuͤßt und geliebkoſ't haͤtte, daß er ihr Geld zu Allem, was ſie brauchte, gegeben und ihr geholfen haͤtte, einen Brief an ihre Mutter zu ſchreiben, worin ſie dieſelbe ge⸗ beten haͤtte, ihr dieſes Vergehen zu verzeihen und ihr zu erlauben, zu ihr zuruͤckzukehren, weil außerdem das groͤßte Elend ihr Loos werden koͤnnte.
Otto hatte Marien außerdem verſprochen, ſtets alle Ausgaben zu beſtreiten, die noͤthig ſein wuͤrden, damit Marie daheim bei ihrer Mutter ein anſtaͤndiges und ordentliches Leben fuͤhren und auf die beſte Weiſe ihr Kind erziehen koͤnnte
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