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in den Fieberphantaſieen meiner Krankheit aus⸗ ſprach, voͤllig abgelegt hatte.
So erfuhr ich nach und nach von Meliden, daß ich in den erſten acht Tagen meiner Krank⸗ heit in meinem fruͤhern kleinen Zimmer gelegen, daß ich aber darin weder Ruhe, noch Beſinnung gehabt, ſondern unausſchließlich Tag und Nacht auf jene wohlbekannten Schritte gelauſcht hat⸗ te, die immer ſchwerer und langſamer gewor⸗ den und oft an der bekannten Thuͤre zoͤgernd ſtehen gelieben waͤren. Endlich hatte ſich Me⸗ lida Muth gefaßt, war eines Tages in Otto's Zimmer gegangen und hatte ohne Umſchweife zu ihm geſagt:—„Der Herr Graf werden Sich in einigen Wochen verheirathen? Ihre neue Wohnung wird wenigſtens ſchon mit der groͤßten Eile arrangirt, ob auf Ihre Anordnung oder nicht,— gleichviel— Sie haben wenig⸗ ſtens keine Gegenbefehle gegeben. Dieß ſagt mir den gefaßten Entſchluß des Herrn Grafen mehr als zu deutlich. Thun Sie nun auch et⸗ was fuͤr ein andres Weſen, das ein milderes Schickſal verdient! Verlaſſen Sie dieſes Haus! Laſſen Sie ihr Ruhe! Und uͤberlaſſen Sie ihr


