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Fiebermixtur, ſehr ſchoͤn anzuſehen, aber ekel⸗ haft und haͤßlich von Geſchmack, vor meinem Bette ſtehen. Nachmittags kam die Tante her⸗ auf, bedauerte mich zwar wegen meiner Krank⸗ heit, hielt mir aber gleich darauf eine lange Rede daruͤber, wie uͤbel man thue, ſich unnoͤ⸗ thiger Weiſe zu erkaͤlten und wie noth⸗ wendig es ſei, daß ich bis zum Freitag wie⸗ der geſund ſein muͤſſe, weil wir an dieſem Ta⸗ ge ein großes Souper haben wuͤrden, zu wel⸗ chem Frau von Stael, mehrere Perſonen vom Hofe und das ganze corps diplomatique bereits eingeladen waͤren. Hierauf hielt ſie eine fluͤch⸗ tige Revue uͤber mein Zimmer— denn meines Wiſſens war ſie noch nie in demſelben geweſen, ſo lange ich es bewohnte— erzaͤhlte mir dann Einiges uͤber das Souper bei der Graͤfin W** und entfernte ſich wieder.
Ich athmete leichter nach ihrer Entfernung; denn ſeit ich nun ihre Haͤrte gegen die arme Marie wußte, fuͤhlte ich einen gewiſſen Abſcheu gegen ſie, und der Onkel hatte durch ſeine ſtren⸗ ge Mitwirkung dabei eben ſo wenig in meinen Augen gewonnen. Gegen Abend kam der Letz⸗


