Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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rend dieſer Zeit fuhr ſie leiſe und verſchaͤmt fortwurde dieſes Maͤdchen geboren. Es iſt nun uͤber zwei Monate alt und ich habe keinen Schilling mehr. An eine Madam, die hier im Hauſe wohnt, habe ich alle meine Kleider verkauft, und nun habe ich gar nichts mehr!

Iſt Dein Kind ſchon getauft? waren die erſten Worte, die ich uͤber meine zitternden Lippen zu bringen vermochte.

Ei ja wohl! ſagte ſie.Es heißt verzeihen Sie, gutes Fraͤulein ſie heißt Ottilie!

Ich zitterte an allen Gliedern.Weiß er begann ich; aber die Worte er⸗ ſtarben mir auf der Zunge.

Ach nein! rief ſie laut weinend. Er weiß gewiß nicht, wie ungluͤcklich ich jetzt bin. Sie haben ihm wahrſcheinlich geſagt, daß ich bei meiner Mutter waͤre, wenn er zuruͤck⸗ gekommen iſt und nach mir gefragt hat,

ſetzte ſie leiſe ſeufzend hinzu.Ach, er weinte

ſo ſehr am letzten Abend, er bat mich und den lieben Gott um Vergebung und verſprach