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Neigung dazu— nicht einmal Meliden anver⸗ traut hatte. Otto hatte ſich an dieſem Abend nur eine kurze Stunde bei der Generalin auf⸗ gehalten und nach der Entfernung kamen mir alle Uebrigen doppelt langweilig vor. Edward bemerkte meine Verſtimmung, fragte mich nach der Urſache derſelben und als ich ihm ein we⸗ nig muͤrriſch antwortete, verbeugte er ſich und ging. Kurz, dieſer Abend war ein paſſendes Vorſpiel zu der Zeit, die nun kommen ſollte. Zu allem Ungluͤck war ich mit meinem Anzuge noch nicht in Ordnung und konnte meine Sa⸗ chen nicht ſogleich finden, als wir ſpaͤt am Abend nach Hauſe fahren wollten, und die Tan⸗ te, die an dieſem Tage ſehr heftige Migraine hatte,(obwohl ſie durch dieſelbe nicht verhin⸗ dert worden war, die Geſellſchaft zu beſuchen)
ſagte mir daruͤber eine Malice uͤber die andre.
Waͤhrend ihrer uͤbeln Laune auf dem Ruͤckwe⸗ ge entfielen ihr auch mehrere Aeußerungen, die meine Eigenliebe und meinen Glauben an das Wohlwollen meiner Umgebungen ſehr verletzten. Sie ſprach davon, wie eingebildet es ſei, zu glauben, daß man Allen gefiele, und verſicherte


