Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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wortete ich dem Fraͤulein von Stael, daß Emi⸗ lie meine Freundin waͤre, obwohl ihr Aeußeres ihrem Innern nicht entſpraͤche.Oublions l'un et l'autree ſprach ſie daet parlons de vôtre Cousin; denn Otto hatte ſehr viel Gnade bei dem heitern Maͤdchen gefunden, obwohl er, gleich vielen An⸗ dern, ihr auf dem Ball die Cour gemacht, au⸗ ßerdem aber ſie beſpoͤttelt hatte. Da Du nun dieß Alles weißt, wirſt Du Dir wohl leicht den⸗ ken koͤnnen, daß, ſo oft wir mit der Genera⸗ lin en famille waren, ſehr oft Dispute uͤber dieſen großen Gegenſtand die Frau von Stael zwiſchen den beiden Tanten entſtanden. Tan⸗ te Pauline machte dann ſtets tauſend zweideu⸗ tige Bemerkungen uͤber das Fraͤulein Stael; aber Tante Aline beantwortete dieſelbe bloß mit einer eignen Aeußerung der Frau von Stael uͤber ihre Tochter. Als naͤmlich die jungen Her⸗ ren Stockholms aufgebracht auf die Letztere wa⸗ ren, weil ſie geſagt haben ſollte, ſie tanze nur en imagination mit ihnen, da war Frau von Stael zu einem nach dem andern gegangen