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Tanten prahlten gern damit und ließen ſich eben ſo gern Complimente daruͤber ſagen. Inſihren juͤngern Jahren waren ſie von den Onkeln und mehreren alten Herren Julie et Claire ge⸗ nannt worden; da aber Beide nur Julie ſein wollten, wenn die Rede von Witz und Naive— taͤt war, ſo ſagte ihnen dieſe Vergleichung nicht mehr zu, ſondern ſie zogen das Ungemach vor, Abbilder eines Papageyenpaars zu ſein und hoͤrten ſich gern mit dem abgedroſchnen Namen „les deux inséparablesc nennen. Aber, o weh! Von einem Haar hing es ab, daß nicht jeder der Inſeparabeln in einer andern Rich⸗ tung ſeines Wegs flog; und an dieſem großen Bruch war nicht einmal ein Mann, ſondern nur eine maͤnnliche Seele in einem unanſehnli⸗ chen weiblichen Koͤrper ſchuld. Wer denkt nicht gleich bei dieſen Worten an die weitberuͤhmte Frau von Stael? Die Sache war folgende. Der General von 3*½*, Tante Paulinens Ge⸗ mahl, ein alter, in jeder Hinſicht langweiliger Mann, war nicht voͤllig ſo reich wie Onkel E⸗⸗ und hatte außerdem auch mehrere Kinder.(Denn zwei kleine haͤßliche Jungen waren in Penſion und ka⸗


