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mich und Otto, denn wir konnten dabei man⸗ ches verſtohlne Wort, manchen heimlichen Blick wechſeln; ſah uns aber die Tante, dann war Otto ein ganz anderer Menſch und ſchien die ganze Sache blos von der aͤſthetiſchen Seite zu betrachten und hoͤchſt kunſtmaͤßig zu behandeln. Oft war ich im Begriff, mitten unter den herz⸗ erſchuͤtterndſten tragiſchen Scenen uͤber dieſe Farce in lautes Lachen auszubrechen; aber ein halber Blick Otto's brachte mich ſtets wieder zu meiner doppelten Rolle zuruͤck.
O mein Gott, wie gluͤcklich war ich doch!
Da Frau von Stael eigentlich diejenige war, weiche dieſe Declamationswuth in unſern Ge⸗ ſellſchaften geweckt hatte, ſo erinnere ich mich ihrer unwillkuͤhrlich, wenn ich an dieſe Zeit zu⸗ ruͤckdenke; und da die Erinnerung ihren hei⸗ tern Schatten noch uͤber meine Erzaͤhlung wirft, ſo will ich Dir auch einen kleinen Vorfall erzaͤhlen, welcher das ganze freundſchaftliche Verhaͤltniß zwiſchen Tante Alinen und Tante Paulinen, das eine Art von Tradition zwiſchen beiden Familien war, und das fuͤr ewig und unzerreißbar galt, beinahe zerriſſen haͤtte. Die
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