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er biß ſich in die Lippen und ließ ſich gewoͤhn⸗ lich ſeinen Verdruß nicht weiter merken; einmal aber entſchluͤpfte ihm doch der leiſe Ausruf:
„verdammte Eiferſucht!“— Und doch kam mir Pauline ſo eigenthuͤmlich, ihrer Sache ſo gewiß, ſo ſelbſtſtaͤndig und— wenn ſie wollte— ſo
ſchoͤn und einnehmend vor, daß ich mir nie den⸗ ken konnte, es koͤnne ein Funken von Eiferſucht bei ihr aufkommen. Außerdem vermochte ich nicht zu begreifen, wie bei ihr von Eiferſucht die Rede ſein konnte, da ſie ja verheirathet war. Alle meine Anſichten waren damals noch ſo rein, daß ſich Vieles in der Welt, ja gerade vor mei⸗ nen Augen zutrug, ohne daß ich das Mindeſte davon bemerkte.—
Die Tante, die ſich immer weniger um mich
bekuͤmmerte und mich immer weniger hofmeiſterte,
außer wenn es dann und wann dem decorum galt, ſie hatte gar nichts gegen meine und Ot⸗ to's theatraliſche Verſuche einzuwenden; ſie ani⸗ mirte uns im Gegentheil ſehr oft dazu und ließ
h zuweilen von uns einzelne Scenen vortragen, bevor wir dieſelben in unſern Abendzirkeln auf⸗ fuͤhrten. Dieß war ein wahres Entzuͤcken fuͤr


