Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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daß die Kammerfrau auf gewoͤhnliche Stock⸗ holmer Manier ihrer Herrin:Ja, ſuͤße Frau!Ja, ſuͤße Frau! geantwortet hatte, daß dieſe Antwort aber den Ohren der Auslaͤnderin ganz anders geklungen hatte. Wie oft waͤhrend dieſer Zeit, wo man wett⸗ eiferte, ſein Entzuͤcken uͤber dieſe alten, regel⸗ rechten, franzoͤſiſchen Tragoͤdien mit ihren drei Einheiten und ihren unzaͤhligen Ungereimt⸗ heiten und Laͤcherlichkeiten zu zeigen, wie oft dankte ich nicht dem guten Edward H*, der

mir die Augen fuͤr den lebendigen, ſeelenvollen,

zum Herzen dringenden Geiſt der neuern Poeſie geoͤffnet hatte. Und als er mir eines Tages das neu erſchienene Axel und Walburg zum Leſen gab, da zog ich ſchweigend, aber fuͤr im⸗ mer, meine Hand von der franzoͤſiſchen Mel⸗ pomene im Fiſchbeinrock und mit gepudertem Haar ab und widmete meine ungetheilte Huldi⸗ gung der wahren und natuͤrlichen Muſe Schil⸗ lers, Goͤthes, Oehlenſchlaͤgers und anderer neue⸗ rer Tragiker. Aber ich ſchwieg daruͤber, wie ein

gutes Kind, opponirte dem Enthuſiasmus An⸗ derer nie und beſuchte oft und gern die kleinen