Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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trockneten ſich unaufhoͤrlich die Augen und ſchnaubten einmal uͤber das andere in ihre Bat⸗ tiſttaſchentuͤcher uͤberla Mort de Cesar, Oedippe,Semiramis,Andromaque und die uͤbrigen großen Darſtellungen. Ich aber kann mich nie entſinnen, daß ſie irgend ein Ge⸗ fuͤhl bei mir erregten, außer der ruͤhrende Aus⸗ ruf Orosmans:Zaire, vous pleurez!Ü Denn da warla belle George(wie ſie von Napoleon immer genannt wurde) meiſterhaft. Aber auch dieſer Eindruck wurde durch Oros⸗ mans unbedeutende Figur und ſehr mittelmaͤßi⸗ ges Talent ſehr geſchwaͤcht; und im Allgemeinen gehoͤrten wirklich Tante Alines und Paulines zarte Herzen, ſchwache Nerven und lebhafte Phantaſieen dazu, um dieſen langweiligen Stuͤ⸗ cken Thraͤnen zu widmen.

Mlle George hatte eine juͤngere Schweſter, die ſehr huͤbſch und ſehr ſchalkhaft war; und die kleinen, heitern, aͤcht franzoͤſiſchen, naiven Nachſpiele, in denen ſie gewoͤhnlich als Prima⸗

donna auftrat, waren das Ergoͤtzlichſte am gan⸗ zen Abend. Ich erwaͤhne jedoch nichts von dem Ne

envergnuͤgen, welches ich genoß, wenn Ot⸗

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