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lich erſetzt, denn kurz darauf kam eine franzoͤ⸗ ſiſche Schauſpielergeſellſchaft, mit der großen tragiſchen Actrige Mlle George an der Spitze, nach Stockholm, und Phedre von Ragine war das erſte Stuͤck, das ich ſah. Aber,— Gott beſſere meinen Geſchmack— ich zog unſere ſchwediſchen Opern:„Aſchenbroͤdel,“„die Zau⸗ berfloͤte,“„Montenero,“„Aline“ und mehrere andere dieſen hochtrabenden Phraſen, eingezwaͤngt in den ſteifen Schnuͤrleib der Alexandriner, und mit jenem hohen Pathos vorgetragen, der ent⸗ weder mein Lachen erweckte oder mich in Schlum⸗ mer wiegte, bedeutend vor. Mlle George war allerdings ſehr huͤbſch oder vielmehr ſchoͤn, denn ſo mußte man ihre koloſſale Regelmaͤßigkeit nennen; aber auf mich oder auf mein Herz machte ſte nicht den mindeſten Eindruck und mehr als einmal ſagte mir die Tante Maligen uͤber meinen verkehrten Geſchmack und uͤber meinen Mangel an Sinn fuͤr die ſchoͤne Kunſt, wenn ich aufrichtig bekannte, daß mich„die Fiſcher,“ „Johanna von Montfaucon,“„die Kreuzfahrer“. und andere Kotzebue ſche Stuͤcke tauſendmal mehr
amufirten. Tante Aline und Tante Pauline


