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Wie heiter, ſcherzhaft, voll von Lebensluſt und taͤndeln in Jugendfreude waren ſie! Spaͤter that ich mir zwar die groͤßte Gewalt an, den⸗ ſelben Ton in meinen Briefen beizubehalten; aus Deinen Antworten ſah ich aber recht wohl, daß es mir mißgluͤckt war.
Ich moͤchte an dieſer gluͤcklichen Jubelzeit meines Lebens nicht gern ſo ſchnell voruͤberge⸗ hen, ſondern mich bei dieſen lieben, freundli⸗ chen Tagen ſo lange aufhalten, als ich kann; denn in der großen Wuͤſte meiner Erinnerung glaͤnzen ſie wie eine Oaſe und an meinem Le⸗ benshimmel wie die einzige Sonne, die mir ſeit den ſeligen Tagen meiner Kindheit aufgegan⸗ gen iſt.
Unter die groͤßten Merkwuͤrdigkeiten waͤhrend dieſer Zeit gehoͤrte fuͤr mich der erſten Beſuch des Schauſpiels, das meine Sinne ganz be⸗ zauberte. Zu Aller Erſtaunen hatte ich meinen Vorſatz, dieſes Vergnuͤgen nicht eher, als bis nach Otto's Zuruͤckkunft, zu genießen, treu gehalten. Ich hatte verſchiedene Gruͤnde da⸗ fuͤr angeben muͤſſen und oft Tadel deshalb er⸗ litten, aber dieſes kleine Opfer wurde mir reich⸗


