Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

26

Jemandem von denſelben zu naͤhern, ihn anzu⸗ reden, mich nach irgend Etwas zu erkundigen und mir erzaͤhlen zu laſſen; aber ich fand nichts, wornach ich haͤtte fragen koͤnnen, obwohl ich viel zu unerfahren, wild und aufgeweckt war, um ſchuͤchtern zu ſein. Dieſes Gefuͤhl kam wohl ſpaͤter niederſchlagend und eiickend, jetzt aber noch nicht, uͤber mich.

Aber ſprach auch Niemand mit mir, ſo hatte ich doch wenigſtens das heimliche Vergnuͤgen, daß man von mir ſprach. Was die ſchwedi⸗ ſchen Reiſenden von mir ſprachen, hoͤrte ich zwar nicht, aber ich bemerkte deutlich, daß ich der Gegenſtand ihres halblauten Fluͤſterns war. La⸗ che mich aber nicht aus, gute Großmutter, wenn ich Dir offen bekenne, daß ich Dich dankbar pries und lobte, weil Du mich die engliſche und deutſche Sprache haſt lernen laſſen, ſo daß ich es leicht verſtand, als man ſagte:ein huͤb⸗ ſches Maͤdchen!Ja, wahrhaftig! oder:Yes, very beautiful, very pretty! Dieß entzuͤckte mich, und welches Maͤdchen an meiner Stelle wuͤrde auch bei ſolchen Ausrufun⸗ gen gleichguͤltig geweſen ſein wenn es nicht