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Quelle des Troſtes und der Beruhigung fuͤr Dich, denn Du weißt ja nun auch, daß ich in dieſen lichten Raͤumen nach nichts auf Erden, als nach Dir, Sehnſucht fuͤhle, und da dieſe Sehnſucht bald erfuͤllt werden muß, ſo weißt Du auch, daß ich hier unter Gottes Engeln, unter all' der andern Seligkeit, auch noch Hoffnung fuͤhle, waͤhrend ich auf der Erde keine Hoffnung, ſondern nur die Furcht hatte, auch Dich noch zu verlieren und zu uͤberleben!
Oeffne nun dieſes Blatt! Laͤchle immerhin uͤber meine Kindereien, denn Du thateſt es fruͤ⸗ her immer und faheſt dann ſtets ſo gluͤcklich aus! Aber weine nicht, es bringt keinen Lohn. So oft ſich eine Thraͤne aus Deinen Augen hervordraͤngen will, ſo denke nur daran, daß alle meine Leiden nun voruͤber ſind, daß Deine Ottilie nun getroͤſtet, beruhigt, vielleicht auch belohnt, uͤber den Wolken ſchwebt. Wundere Dich nicht uͤber die Ausfuͤhrlichkeit, mit der ich ſchreibe; ſprich nicht, daß ich Dir Dinge erzaͤhle, die Du fruͤher ſchon tauſendmal gehoͤrt haſt, die Du viel beſſer kennſt, als ich! Sage dieß nicht, denn ich weiß wohl, daß Dir jedes Wort


