Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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zu vertauſchen. Ich beſaß weder Neigung noch Kraft dazu und, daß ich noch ein Kind war, wenn ich auf meinem gewoͤhnlichen Kinderſeſſel arbeitend Dir zur Seite ſaß, wenn ich morali⸗ ſche Erzaͤhlungen las, Dir kleine Lieder ſang, oder Deinen mir ſo lieben Erzaͤhlungen aus meiner, der Mutter und Deiner Kindheit und Jugendzeit zuhoͤrte, daß ich damals glaubte, noch ein Kind wiewohl ein krankes zu ſein, das war meine letzte Taͤuſchung im Leben, das war die Taͤuſchung, die ich nicht zu zerſtoͤ⸗ ren wagte, um Dich nicht in mein verheertes Herz, in meine zerſtoͤrten Hoffnungen, auf die widerlichen, graͤulichen Erſcheinungen blicken zu laſſen, die vor meinen unbarmherzig geoffneten Augen ſchwebten..

Da mein ganzes Gluͤck auf Erden, außer in Dir, nur in meinen Taͤuſchungen lag, ſo will ich Dir falls alle Deine uͤbrigen Taͤuſchungen ſchon voruͤber ſein ſollten auch die eine, der Du Dich hingabſt, rauben, die: daß Du mich obwohl fuͤr krank doch fuͤr gluͤcklich hielteſt.Jetzt weißt Du, daß ich es nicht war; aber dieſe Gewißheit iſt nun eine