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hielt er inne. Wenn ſie den Mant, ſo dachte er bei ſich, jetzt eilfertig verbinden, auf einen Bauernwagen werfen und nach Heidelberg transportiren, ſo iſt er hin, und i*ſt er das nicht, ſo ſtirbt er hernach im Lazareth. Nein, ich weiß einen beſſern und nähern Ort!
Er eilte zu den beiden Leuten, die ſeinem Befehl gemäß am nächſten Kreuzweg ſich ausruhten; den Einen ſchickte er mit einem im Monddämmer ſchnell geſchrie⸗ benen Zettelchen der Patrouille nach und meldete ſeinem im Quartier gebliebenen Lieutenant, daß er erſt in einigen Stunden eintreffen werde. Den Andern nahm er zu dem Verwundeten mit und befahl, ihn mit Vor⸗ ſicht anzufaſſen und aufzurichten. Dann legte er ſein Schnupftuch mit Waſſer ſtark benetzt als Aufſchlag auf deſſen Kopfwunde und knüpfte ſein Halstuch darum: das blutrothe Republikanertuch eines Freiſchärlers legte ſich rettend auf die Wunden des mecklenburgiſchen Ari⸗ ſtokraten. Beide faßten nun den Jüngling an; auf dem nächſten Bauernhof klopfte Valentin die Leute her⸗ aus und requirirte eine leichte Tragbahre mit einer Schütte Stroh. Auf dieſe wurde der Verwundete ge⸗ legt, und raſch gings jetzt die Höhe hinauf, dem Dorfe zu, wo Valentin wohnte. Niemand begegnete den Trägern, im Schein des Morgenroths ſetzten ſie die Bahre vor Wlaska's Hauſe nieder, und Valentin ſchickte ſofort ſeinen Kameraden zurück, indem er ihm, wenn er ganz von der Sache ſchweigen würde, ein gutes Ge⸗ ſchenk aus der Börſe des Gefangenen verſprach. Alsdann


