Teil eines Werkes 
[2. Theil] (1851)
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232 Sein über die endloſen Schneeflächen ringsum herſau⸗ ſender Hauch ſchont auch das Thal nicht. Die Wieſe dorrt vor ihm, durch welche in der mildern Jahreszeit die junge Aar ſo munter herabtanzt, tiefer Schnee ſperrt die Stadt von dem gebildeten Leben entfernterer Gegenden und ſelbſt von dem Verkehr mit den benach⸗ barten Ortſchaften ab. Da ziehen ſich dann die Hono⸗ ratioren Abends ins Caſtno zuſammen, ſpielen Karten und trinken Wein; draußen aber vor den Mauern iſt's nimmer gut hauſen.

Am wenigſten erwünſcht kommt dann in ſolchen Zeiten der Beſuch der Wölfe, welche durch den hinter Blankenheim endlos ſich ausdehnenden Zitterwald aus den Ardennen vorrücken und ihren räuberiſchen Hunger bis dicht vor die Stadtthore tragen. Unſer ungründ⸗ licher Nachbar, der Franzoſe, hat die Singvögel aus ſeinen Laubhainen, die Haſen aus ſeinen Feldern weg⸗

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geſchoſſen, aber nicht Ausdauer genug gehabt, jenes widrig gemine Raubthier zu tilgen; an ſeiner Süd⸗ und Nordgrenze, in Pyrenäen und Ardennen, höhnt es noch den cioiliſirten Zuſtand des Landes. Was von dieſen grauen und böſen Gäſten nach Deutſchland herüberkommt, findet jetzt meiſt raſch ſeine Kugel, aber ſo lange iſt's noch nicht her, daß man ſie ſogar in der Rheinebene und, wenn das Eis ihnen eine Brücke über den großen Strom gab, ſelbſt auf dem rechten 8 Ufer antraf. Die ganze Eiffel bildet noch bis heute ihre Domäne, der ſie einen Winterbeſuch abzuſtatten

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