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derte ihre Güte nur mit einem leichten Lächeln des
Dankes.
Arslan Gherrei entfernte ſich nun auch mit leich⸗ terem Herzen von Haus, da er wußte, daß ſeine Tochter einen Beſchützer hatte; Selem war eben angekommen, um ſeine Schweſter und ſeinen Freund zu beſuchen, ehe dieſe ſich in eine weiter im Innern des Landes gelegene Wohnung zurückzogen; denn da das Frühjahr immer mehr vorrückte, fürchtete man, die Ruſſen könnten eine Landung an der Küſte verſuchen. Der zahlreiche, kräftige Stamm Arslan Gherrei's war durch den Krieg und
Seuchen ſehr vermindert worden, ſo daß, wenn er ſeine Krieger in's Feld führte, kaum genug zurückblieben, um
ſeine Ländereien zu beſchützen; weßhalb er auch im ver⸗ gängenen Jahre ſeiue Tochter in das Haus ſeines Ver⸗
wandten, des verſtorbenen Fürſten Aitek Tcherei gebracht
hatte.
Sechzehntes Kapitel.
Wir trieben weg. Die Fremden aus dem Land; das Leben nicht
beachtend Die Kämpfer ſtürzten in die Schlacht; die Mit⸗ tagsſonn Beſchien den heißen Kampf.. Madoc.
Ein lieblicher, heller Frühlingsmorgen hatte Selem und ſeinen Freund veranlaßt, ihre Gewehre umzuhängen und bei Tages⸗Anbruch auf die Jagd zu gehen. Sie waren lange Zeit auf den ſanft geneigten, von friſchem Thau glänzenden Hügeln umhergeſchweift, als ſie plötz⸗ lich ein lautes Rufen hinter ſich hoͤrten und Karl ſahen, der herbeirannte, um ſie einzuholen.
Mit Beſtürzung im Angeſicht meldete er, er habe eben vom höchſten Berge der Nachbarſchaft aus, wo er Holz gehauen habe, eine große Flotte bemerkt, die ſich


