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mit den Dorfbewohnern und dem Gefolge des Wirthes vor der Laube. Die Dehli Khans oder jungen Männer unterhielten ſich mittlerweile mit verſchiedenen athletiſchen Künſten.
Bald erſchienen Truppen von Dienern, welche die mit köſtlichen Speiſen und Früchten beladenen Tiſche in die Laube trugen. Bowlen mit Meet und Boza wurden unter den Gäſten herumgereicht; denn ſelbſt die, welche ſich zum muhamedaniſchen Glauben bekannten, nahmen keinen Anſtand, von dieſem köſtlichen Getränke zu genie⸗ ßen, auch fehlten nicht andere geiſtige Getränke und Wein für diejenigen, deren Gewiſſen nicht ſo zart war, um ihnen den Genuß derſelben zu verbieten.
Auch Minneſänger kamen von nah und fern, um dieſes Gelegenheitsfeſt zu verherrlichenz denn welches Feſt wäre vollſtändig ohne die Meiſter des Geſangs? Der bejahrte Haſſein Shahin, der berühmte Barde der Atteghei, der hunderte von Gefechten beſang, von denen er ſelbſt Zeuge geweſen und viele ſelbſt mitgemacht hatte, ſpielte nun auf ſeiner Leyer einen Kriegsgeſang. Alles war ſtill und jedes Ohr lauſchte, um keines ſeiner Worte zu verlieren, die wie folgt lauteten:
Der Freiheit Harf' erklingt, o hört auf ihren Ton Ihr Atteghei All'! Hört, wackrer Kriegerſtamm!
Die Feinde ziehen an, ſind in der Nähe ſchon.
Friſch auf aus Eurer Ruh! Vereinigt Eure Kraft Zum Kampfe für das Land, wo unſre Ahnen ſtarben, Durch deren muth'gen Tod die Freiheit wir erwarben.
Die Ruſſen kommen an, mit Ketten in der Hand; Uns Feſſeln anzuthun iſt ihr verruchter Plan.
Des Banners Adler ſchon beſchattet unſer Land.
Wir ſchwuren aber All', auf Leben oder Tod
Zu kämpfen für das Land, wo unſre Ahnen ſtarben, Durch deren muth'gen Tod die Freiheit wir erwarben.
Die Ruſſen kommen an, die Polens freies Land (Erinnert Brüder Euch an deſſen traurig Loos)


