Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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hängen, auch wagte er es nicht, Ivan anzublicken, wäh⸗ rend er ſprach.

Ivan hatte Mitleid mit der Schüchternheit des Jungen und ſprach einige leutſelige Worte mit ihm um Vertrauen und Muth bei ihm zu erwecken, während Javis zu ihm ſagte:Du gehſt denſelben Weg, den wir machen und könnteſt vielleicht Schutz nöthig haben. Du kannſt uns begleiten, wenn Du willſt, und wir werden Dir den Beiſtand leiſten, den Du von zwei alten Männern er⸗ warten kannſt. Willſt Du unſer Anerbieten annehmen?

Der Junge ſchien immer noch zu zaudern, bis auch Ivan ihn drängte ihren Schutz anzunehmen, worauf er fröhlich einwilligte.Armer Knabe, Du ſcheinſt durch irgend einen geheimen Kummer niedergedrückt zu werden, ſage es uns, damit wir Dich ſo viel als in unſerer Macht ſteht, tröſten können.

Nicht um die Welt, antwortete der Knabe trau⸗ rig, es würde meinen Kummer vermehren, wenn ich ihn faate, und Sie wären doch nicht im Stande ihn zu heilen.

Aber ſage nur Junge, fuhr Jvan fort,mit welchem Namen ſollen wir Dich anreden?

Der Knabe zauderte einen Augenblick, ehe er ſprach. Man nennt mich Conrin mein Herr?

Fürwahr, das iſt ein artiger Name, Knabe, ſagte Ivan,wir werden Dich alſo auch Conrin nennen. Du ſcheinſt ermattet und müde; da Du nun Deinen Hunger geſtillt haſt, lege Dich nieder und ruhe aus, denn Du haſt noch manche beſchwerliche Meile zu reiſen, ehe Du die Reliquien der Heiligen erreichſt.

Der Knabe ſchien ſich nicht gerne in eine Unter⸗ redung einzulaſſen, horchte jedoch mit großer Aufmerk⸗ ſamfeit auf die Worte, welche aus dem Munde der ſchein⸗ bar alten Männer kamen, und als ſie zu ſprechen auf⸗ hörten, zog er ſich in eine Ecke des Zuͤnmers zurück, wo er ſich auf eine Bank warf, ſich dicht in ſeinen Mantel hullte und ſein Haupt auf ein Bündel legte,