Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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größer war aber noch ſeine Wuth, als er bei ſeiner Rückkehr mit der Polizei fand, daß ihm ſeine Beute abermals entwiſcht war. Er ſchloß ſich der Polizei ſelbſt an, als ſie ihn aufſuchte, und munterte ſie darin noch auf, jedoch ohne Erfolg, bis er endlich betrogen und wüthend, in ſeinen Palaſt zurückkehrte, und ſich feſt vornahm nicht zu ruben bis er ſeinen Nebenbuhler entdeckt und den Beſitz Azila's erlangt habe. Um den erſten Punkt zu erreichen, ließ er in allen Richtungen hin Anfragen machen und ſandte Spionen aus, denen er bedeutende Verſprechungen für den Fall machte, daß ſie den Ver⸗ räther entdeckten, er ſelbſt vereinigte damit ſeine eigenen Nachforſchungen. Als er nach dem Zigeuner Knaben fragte, um ſich bei ihnen nach dem Aufenthaltsorte Azila's zu erkundigen, hörte er, daß beide entwiſcht waren, und Niemand konnte ſagen wie oder wann. Von Azila konnte er nichts erfahren, da ſie ſeither nicht in der Stadt erſchienen war.

Es ſchien, daß er verdammt war, ſeine ſchlechten Abſichten in jeder Beziehung vereitelt zu ſehen, bis er eines Morgens früh die Nachricht erhielt, daß den vor⸗ hergehenden Abend ein Karren bemerkt worden ſey,

der in der Richtung von dem Platze kam, wo die Ver⸗

ſchwörer ihre Zuſammenkünfte gehalten hatten; er be⸗

nützte dieſen Wink und begab ſich ſogleich mit einigen

Leuten von der Polizei dorthin. Sie giengen geraden

Weges in das Gewölbe des alten Mannes, der ſchon vorher verdächtigt worden war. Der ſchwächliche Be⸗ wohner wurde von ſeinem Gewölbe fortgeſchleppt, und da er verweigerte, die ihm vorgelegten Fragen zu be⸗ antworten, welche ſeinen Gaſt hätten verrathen können, zur Strafe der Knute verurtheilt. Der Urtheilsſpruch wurde vollſtreckt. Der alte Mann unterlag aber, er ſtarb ungekannt und unbetrauert.

Die Polizei verfolgte jedoch die Spur des Karrens

bis an den Ort, wo Jvan die Nacht zugebracht hatte,

und da ſie erfuhr, daß eine Karavane dieſen Morgen