Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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Sie bewieſen deutlich das Vorhandenſeyn einer Ver⸗

durften auf Befehl des Grafen auch nachher noch bleiben, weil er glaubte, Azila dadurch noch einmal herzuziehen. Keiner von ihrem Stamme ſchien jedoch Notiz von ihnen zu nehmen; der verwundete Knabe blieb im Bette, wäh⸗ rend der andere, welcher dumm und plump zu ſeyn ſchien, die Erlaubniß hatte im Hauſe umherzugehen. Der Graf dachte entfernt nicht daran, daß er ein thä⸗ tiger intelligenter Spion war, den Azila, indem ſie aus dem Zufall, der ihn in den Palaſt gebracht hatte, Nutzen zog, vorſätzlich hier zurückließ, damit er alle Bewegungen dn Grafen entdecken und ſie dann davon benachrichtigen ollte.

Da der Graf von Jvans Tod überzeugt war, ſo bezahtte er gerne die verſprochene Summe als Groff zu ihm kam, um das Blutgeld zu fordern, dann dachte er auf einen Plan, wie er die Papiere, die er in die Hände bekommen hatte, am vortheilhafteſten benützen könne.

ſchwörung von welcher Natur oder von welcher Aus⸗ dehnung konnte er jedoch nicht ſagen; und er bedachte ſich, ob es nicht beſſer ſey, zuerſt weitere Entdeckungen zu machen, ehe er die Regierung davon benachrichtigte. Er befahl daher Groff, die Nachbarſchaft des Platzes zu überwachen um zu erfahren, ob ſich Andere hier ver⸗ ſammelten; ein Geſchäft, das dieſer nur ſehr ungerne übernahm, denn es ergriff ihn jedesmal ein paniſcher Schrecken, wenn er ſich dem Orte näherte, wo er den Mord begangen hatte, und trieb ihn unwiderſtehlich von hier fort, ſo daß er ſeinem Herrn die Nachricht über⸗ brachte, er habe Niemand geſehen.

Die Wuth und Erbitterung des Grafen ſtiegen aufs höchſte, als er an dem Morgen, an welchem Ivan nach Moskau zurückgekehrt war, durch Zufall hörte, maß habe Verdacht Graf Flatoff ſey die ermordete Perſon, und als er auf Erkundigungen, die er im Gaſthoſe Ivan's einziehen ließ, die Nachricht erhielt, derſelbe ſeh in der Nacht, in der der Mord begangen worden war,