Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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bie Karavane, welche Javis kaum verlaſſen hatte, ge⸗ zogen, galoppirt ſey.

Ah! ſagte der Häuptling,ſie ſind mit knapper Noth entkommen, Herr, ich hoffe nun aber, daß die Polizei ihre Spur verlieren wird, und glaube, daß wir für jetzt nicht verdächtig ſind. Wir werden jedoch unſer Lager ſo ſchnell als möglich weiter gegen Süden be⸗ wegen, wo wir vor ihrer Dazwiſchenkunft geſicherter ſeyn werden.

Achtzehntes Kapitel.

Doch immer noch der Raſende verfolget ſeinen Haß

Bezähmt das tolle Wüthen nicht, das noch ihn ſelbſt verderbt

Der finſtre Dämon iſt ganz Herr der ſchwarzen, wüſten Seel'

Es ſchäumet auf den Lippen ihm und tobt in ſeiner Bruff. asso.

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Wir müſſen nun wieder eine kurze Zeit zu dem Morgen zurückkehren, an welchem Graf Erintoff durch das allgemeine Gerede erfuhr, daß ein ſchrecklicher Mord begangen worden war an Jemand, den man nicht er⸗ kennen konnte, da die Geſichtszüge ganz zerfetzt waren und bei dem Gemordeten weder Papiere noch ſonſtige Gegenſtände von Werth gefunden wurden, woran er zu erkennen geweſen wäre.

Der Graf wünſchte ſich ſelbſt Glück, daß er endlich von Einem befreit war, den er tief haßte, da er ihn als Nebenbuhler in Azila's Liebe betrachtete, und nun hielt er eine Eroberung des ſchönen Zigeunermädchens

für leicht. Er wußte jedoch nicht, daß dieſe nicht allein mit ſeinen Planen gegen ſie ſelbſt, ſondern auch mit ſeiner Abſicht Ivan zu ermorden, bekannt war. Man widd ſich an die beiden Zigeuner Knaͤben er⸗ innern, welche Groff im Palaſte untergebracht hatte, in der Hoffnung Azila hierher zu locken; dieſe Knaben