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man nicht ausweichen konnte. Indem ich ſchnell dahin lief, erblickte ich plötzlich gegenüber von mir einen Fremden, den ich augenblicklich für den erkannte, welcher alle meine Bewegungen im Garten ſo ſehr bewacht hatte. Als ich mich bemühte, unbemerkt an ihm vorüber zu kommen, ergriff er haſtig meinen Arm und rief:
„Ach, habe ich Dich endlich gefunden, ſchönes Jung⸗ ferchen, die ich ſo manchen langen Tag geſucht habe? Oft habe ich Dich geſehen, bis jetzt aber nie eine Ge⸗ legenheit gefunden, meine Gefühle auszudrücken. Ich bin Graf Erintoff! Mein Wagen hält in der Nähe und wird Dich bald außer den Bereich derer führen, welche kipennüzige Beweggründe haben, Dich daran zu verhin⸗ ern.“
„Ich kann nicht alle Argumente wiederholen, welche er anwandte, um mich zu überreden, ihm zu folgen; eben ſo wenig die Schmeicheleien und niedrigen Anerbie⸗ ten, welche er mir machte. Ich wies ſie alle mit der Verachtung ab, die ſie verdienten. Als er ſeinen Namen ausſprach, erinnerte ich mich gehört zu haben, daß er wegen mancher Laſter berüchtigt war, die er mit meh⸗ reren anderen ſeines Ranges verübte, in welchem über⸗ haupt die Tugend ſo ſelten geübt und geſchätzt wird.“
„Laſſen Sie mich gehen, Herr 1 rief ich;„ich will Ihnen nicht länger zuhören; ich möchte zu meinen Freun⸗ den zurückkehren!“ 4 G
„Ach, meine ſpöttiſche Schönheit,“ antwortete er la⸗ chend,„nicht ſo ſchnell, ich bitte Dich; wenn Bitten nichts fruchten, muß ich eben Gewalt anwenden, um Dich zu zwingen, Vortheile anzunehmen, welche Du ſo thöricht verwerfen willſt; doch nicht um die ganze Welt werde ich Dir ein Leid zufügen. Hierher Geſellen lu Er rief viele von den feilen Gehülfen ſeiner Verbrechen bei ihren verſchiedenen Namen.
„Als ich die verſchiedenen Diener eilig herbeikom⸗ men ſah, ſuchte ich mich loszumachen, was mir auch durch eine plötzliche Kraftäußerung gelang, worauf ich auf der


