Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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Als ſie dieß ſagte, wies ſie mit dem Finger nach einer Oeffnung zwiſchen den Bäumen, durch welche man dicke Maſſen von Wolken erblickte, die ſich am Himmel ſammelten.Wenn Sie das geringe Dach eines Zi⸗ geunerzeltes nicht verſchmähen, werden Sie dort nach unſern Mitteln auf das Beſte bewirthet werden; was die Leute meines Stammes betrifft, ſo würden ſie ſich, obgleich ihr Anblick rauh und wild iſt, gegenſeitig über⸗ bieten, ihre Aufmerkſamkeit und Erkenntlichkeit gegen die, welche eine ihrer Töchter aus Gefahr errettet ha⸗ ben, an den Tag zu legen..

Der Entſchluß, die junge Zigeunerin nicht zu ver⸗ laſſen, bis ſie dieſelbe an einen ſicheren Ort gebracht hätten, und ein natürliches Gefühl von Neugierde, etwas Näheres über das ſchöne Geſchöpf zu erfahren, das ihnen der Zufall unter ſolchen außerordentlichen Um⸗ ſtänden zugeführt hatte, beſtimmten Beide, Jvan und Thaddeus, ihr Anerbieten von Gaſtfreundſchaft ohne Zö⸗ gern anzunehmen.

Obgleich noch vor wenigen Minuten der Himmel über ihren Häuptern rein und hell geweſen war, ſo drohte ſie jetzt der Sturm, welchen ihr Führer vorher⸗ geſagt hatte, zu überfallen; der Himmel war ſchon ganz überzogen von dunkeln ſchweren Wolken. 3

Sie trieben ihre müden Pferde wieder an und galoppirten mehrere Werſte fort, die Natur der Gegend, durch welche ſie kamen, kaum bemerkend, bis ſte an einem Orte an⸗ kamen, wo das Geſträuch des Waldes ſo dicht ſtand, daß ein Durchdringen desſelben unmöglich war. Ihre Füh⸗ rerin jedoch ging etwas rechts, führte ſie auf einem augenſcheinlich von der Hand der Natur gebildeten Wege, welcher einen ſchmalen Eingang hatte, ſich in verſchiedenen Richtungen bog und nach und nach weiter wurde, bis er in einen freien Waldplatz einmündete,

der mit ſchönem grünem Raſen bedeckt war. In einer Ecke dieſer lichten Waldſtelle ſtand eine Gruppe von Zelten, die mit Wagen umgeben waren; waͤhrend Pferde