Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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13 ben wird, ſich an Ihnen zu rächen wegen Ihrer Da⸗ zwiſchenkunft zu meinen Gunſten, und daß er bald mit einer größeren Anzahl von Männern, denen Sie unmög⸗ lich widerſtehen können, zurückkehren wird.

Ich glaube, daß Du Recht haſt, ſagte Ivan,und daß wir wohl thun werden, Deinem Rathe zu folgen.

Du haſt immer das Recht auf Deiner Seite, Jvan, antwortete Thaddeus,ſo ſtimme ich auch mit überein, daß wir unſeren Rückzug antreten, der nach dem Siege durchaus nicht entehrend iſt, da uns eine überlegene Macht droht.

Ach! ja! ja! rief das befreite Mädchen aus, ſchnell von hier fort; denn glauben Sie mir, es iſt kein Augenblick zu verlieren. Ich bitte Sie jetzt nur noch um die einzige Gunſt, daß Sie mich meiner Ver⸗ wandtſchaft und meinen Freunden wieder geben, damit dieſe Ihnen auch danken können, da meine Worte viel zu ſchwach ſind, um meine Empfindungen vollkommen aus⸗ zudrücken.

Wir wollen Dich auf alle Faͤlle in Sicherheit ſehen, erwiederte Ivan,und Deinem Wunſche gemäß wollen wir ein zufälliges Zuſammentreffen mit Deinen Feinden vermeiden, obgleich wir keinen Grund haben, ſie

zu fürchten.

Sie ſchickten ſich daher an, den Schauplatz ihres Abenteuers zu verlaſſen, und Ivan war im Begriff, dem Mädchen ſeine Hülfe anzubieten, um dieſer ſchönen ſchlanken Figur auf ſein Pferd zu helfen, als durch die Bewegung, welche er machte, das Blut ſtärker aus ſei⸗ ner Seite lief, und ſte den rothen Strom, welcher her⸗ abfloß, gewahr wurde; er ſelbſt hatte bisher nicht darauf geachtet, da die Wunde nicht von Bedeutung war, und in der Hitze des Kampfes ſeine Aufmerkſamkeit davon abgelenkt worden war. Die Farbe wich auf einen Augen⸗ blick von ihren Wangen, und ſie bat ihn, indem ſie eine leichte Schärpe unter ihrem Mantel hervorbrachte, um die Erlaubniß, ſeine Wunde verbinden zu dürfen.Sie