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während die zwei Männer, welche zuerſt angegriffen wor⸗ den waren, in einem gleichen Zuſtande in ziemlicher Ent⸗ fernung von dieſem Punkte lagen. 3
Stillſchweigend ſtaunten ihre Befreier das egyptiſche Mädchen an und hiengen mit Bewunderung an dieſen ſchönen Geſichtszügen, welche ſo ausdrucksvoll waren, und eine noch hohe Jugend verriethen; ſie war die Erſte, welche das Stillſchweigen unterbrach, ward aber von ihren Rettern daran verhindert, ihre Gefühle von Dank⸗ barkeit ſo auszuſprechen, wie ſie es wünſchte.
„Obgleich Sie denken werden, edle Herren, der Dank eines Zigeunermädchens habe nur geringen Werth,“ ſagte ſie,„ſo glauben Sie mir doch, daß ich Ihnen von ganzem Herzen dankbar bin, daß Sie mich von einem ſchlimmeren Schickſale als dem Tode befreit haben; denn ich kenne die niederträchtige Natur des Mannes, von dem Sie mich errettet haben, ganz genau. Aber hören Sie meine Bitte, wir wollen eilig von hier fort, ſonſt wird der Räuber, welcher uns entwiſcht iſt, mit einer Bande ſeiner an das Böſe gewöhnten Gefährten zurückkehren, und Ihre großmüthige, zu rechter Zeit ge⸗ brachte Hülfe fruchtlos machen, indem er mich wieder in ſeine Gewalt bekäme, und gar leicht Ihnen ſelbſt den Untergang bereiten könnte.“
„Fürchte nicht für uns,“ rief Thaddeus,„um Dei⸗ netwillen, liebenswürdiges Mädchen, würden wir uns hundert Feinden gegenüberſtellen; und denke nicht daß wir wegen einer ſo feigen Memme, wie jener Bube offenbar iſt, unſere Abreiſe beſchleunigen. Und wenn er einer von den Mächtigſten des Landes iſt, fürchten wir ihn doch nicht.“
„Er iſt ruchlos und mächtig genug, ſeine Verbre⸗ chen ungeſtraft zu begehen,“ antwortete die Zigeunerin;
„ich bitte Sie daher ernſtlich, die Wohlthat, die Sie mir erwieſen haben, vollſtändig zu machen, und meinen Rath zu befolgen, daß wir uns ſo ſchnell als möglich entfer⸗ nen; denn ich hin feſt überzeugt, daß er ſich Muͤhe ge⸗


