Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1846)
Entstehung
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in der Ausſicht auf die ruhmvollen Gefechte und Er⸗ oberungen, welche wir ſelbſt mitmachen werden? Was meinſt Du, werden wir unſere jungfräulichen Schwerter an den treuloſen Turbanen der Türkei verſuchen? Sie ſollen, wie man ſagt, keine zu verachtenden Feinde ſeyn; oder wenn zufälliger Weiſe unſer Regiment im Haupt⸗ quartier nicht in Gunſt wäre, könnten wir auch beru⸗ fen werden, unſeren Muth an den barbariſchen Berg⸗ bewohnern des Kaukaſus zu verſuchen. Ich höre, daß die Gefechte mit ihnen hitzig genug ſind, mehr vielleicht, als zu jeder Zeit angenehm iſt. Es ſoll in der That wahr ſeyn, daß der Kaiſer einen Feldzug im Kaukaſus für ein vortreffliches Mittel hält, die militäriſchen Ta⸗ lente Solcher zu entwickeln deren Ideen über das Phan⸗ tom, das manFreiheit nennt, nicht ganz mit ſeinen eigenen übereinſtimmen; deßhalb wird es mich nicht über⸗ raſchen, wenn wir eines Tages die Nachricht erhalten, daß unſere ſchätzbaren Dienſte gefordert werden, um ſeine Armee in dieſem entfernten und wilden Theile der Erdkugel zu verſtärfen. Was hältſt Du von dieſer An⸗ ſicht, Jyvan? Biſt Du nicht begierig, Dein Schwert ge⸗ gen die wilden Horden dieſer unchriſtlichen Barbaren des Kaufaſus zu führen? 1

Die Stirne Jvan's hatte ſich über dieſe Bemerkun⸗ gen, welche in einem leichten, ſorgloſen Tone ausge⸗ ſprochen worden waren, verfinſtert, und mehrere Mal hatte er verſucht, ſeinen Freund zu unterbrechen, jetzt, da er geredet hatte, rief er entrüſtet aus:

Ich dachte, Du kenneſt mich beſſer, Thaddeus, als daß Du mir einen Vorſchlag dieſer Art machteſt. Nie werde ich mein Schwert ziehen, um die Sache der Ty⸗ rannei und Ungerechtigkeit zu unterſtützen. Dieſes ſchlechte Werk überlaſſe ich Sklaven und Miethlingen. Sollte Rußland ſelbſt angegriffen werden, ſo würde ich mit Freuden mein Blut zu ſeiner Vertheidigung laſſen, wie in ſolch einem ruhmvollen Bemühen, als das iſt,

einem, der nach der Herrſchaft von ganz Europa trach⸗