Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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205 Wer weiß! Sprechen Sie nur, mein Herr!

Ich kann nicht ruhen, bis ich weiß, was Sie ſo ver⸗

ändert hat! 3

Hm! antwortete ich mit Spott lumpige, vier hundert Louisd'or waren das im Stande!*

Vierhundert! Gut! trefflich! Ich leihe ſie Ihnen!

Du, Jaques? Guter Alter, heut' haſt du doch wohl getrunken! verſetzte ich ſpöttiſch.

Bemühen Sie ſich dieſen Abend zu mir, und bis dahin ich beſchwöre Sie unternehmen Sie nichts!

»Seine theilnehmende Miene, die Feſtigkeit, womit er dieß ſagte, und der Gedanke, daß ja zu Vollführung meines Vorſatzes jeder Augenblick ge⸗ icet ſey, bewogen mich, den Ausgang abz uwar⸗ ten. Jaques nannte mir ſeine Wohnung in einer der entfernteſten Vorſtädte, und ich gab ihm endlich mein Ehrenwort, ihn mit einbrechendem Abende zu beſuchen. 3

Nichts hoffend, aber auch nichts mehr fürch⸗ tend, erſchien ich des Abends in dem bezeichneten Hauſe. Ich ſand Jaques in einem kleinen, doch ſehr reinlichen Zimmer, das, wenn gleich mit ſichtlicher Snoſapteite doch recht nett und artig verziert war.

Er ſelbſt trug jetzt einen anſtändigen Hausrock, und huumi freundlich entgegen. Sehen Sie alles, was Sie hier ſinden, fur