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Stimme eines Vorbeygehenden den jüngern Gra⸗
fen von O. erkannte. Seine Gegenwart war mir
nicht wenig erwünſcht. Ich öffnete meinen Mantel,
und fragte, ob er noch keine der meinigen ähnliche
Maske geſehen habe. Er verneinte dieß, und wollte ſich von mir trennen..
»Könnten Sie ſich“— fragte ich, ihn noch auf⸗ halten—„hier im Fall der Noth wohl einen De⸗ gen verſchaffen?“ 4 3
»Wie ſo?“— erwiederte er ſtutzend.—„Was ſoll es geben?... Denken Sie, auch mein Bru⸗ der befahl dem Bedienten, den Degen in den Wa⸗ gen zu legen! Waffen zu führen, iſt eigentlich hier verbothen... Nun, was auch geſchehe, ich werde den Degen meines Bruders gut in Acht halten; rech⸗ nen Sie, wie es komme, auf meine Hand!“*
Die ungewöhnliche Vorſicht des ältern Grafen O. machte auch mir Gedanken, aber ſo viel ich über⸗ legte, ich fand nirgends Zuſammenhang.
Nach ungefähr einer Stunde zog mich Graf Gu⸗ ſtav wieder anf die Seite:„Die ähnliche Maske, Ihr Prinz, iſt gefunden; er ſcheint in guter Ge⸗ ſellſchaft zu ſeyn. Gehen Sie dort in das Seiten⸗ zimmer!“
Ich trat an die Glasthür; der Prinz und Graf Ludwig bedienten einige Damen mit eingemachten Früchten und ſüßen Weinen. Drey derſelben wa⸗ ren, wie es ſchien, ſehr munter und laut; eine
lüngere ganz in weißen Tafft gekleidet, nahm au


