Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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172 3 kel und Erbe meiner Papiere!...„O Geiſt meines Urahnen! mit welcher Rührung leſe ich dieſe Worte!?*... nicht gänzlich fremd ſeyn werden.

So war denn die Faſtnachtszeit herangekom⸗ men, welche mit einem glänzenden Mummenkanze beſchloſſen werden ſollte. Ich würde mich nicht im mindeſten geweigert haben, den Prinzen dahin zu begleiten, hätte er es gewünſcht. Allein er bezeigte dazu nicht die mindeſte Luſt, und begab ſich ſogar am Abende ſelbſt, unter dem Vorwande einer Un⸗

päßlichkeit, ſehr frühzeitig in ſein Schlafzimmer.

Auch ich ſtand gegen eilf Uhr im Begriff, ſei⸗ nem Beyſpiel zu folgen, als der alte Jäger mir eilig entdeckte, eben ſey der Prinz, bloß in Begleitung ſei⸗ nes Vertrauten, in einem Lohnwagen weggefahren. Er hatte bey dieſem Bedienten gegen Abend einen portugieſiſchen Judenhabit bemerkt, dergleichen Maske damahls ſehr gewöhnlich war, ohne Zweifel war dieſer für den Prinzen beſtimmt.

Ich ging alsbald in das Zimmer des Prinzen, fand dieß leer, ſandte ſogleich nach einem dem ſeini⸗ gen ähnlichen Anzuge, nahm noch einen Mantel und meinen erprobten pohlniſchen Säbel mit, und begab mich eiligſt nach dem Ballhauſe..

Ich war ſchon eine Zeit lang unter den Mas⸗ ken hin und her geſtrichen, ohne den Prinzen oder

atwas Verdächtiges zu entdecken, als ich an der