Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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„Von nun an war ich täglich an und über dem Zaune; auch Fränzchen kam oftmahls dahin, um für ihr Cabinet an den Weinſtöcken Schnecken zu ſuchen. Da half ich denn redlich, ſo lange ma bonne uns nicht aus den Augen ließ—

„Auch auf unſerm Berge kam nun die Zeit der Leſe; Papa und einige alte Herren und Da⸗ men kamen heraus; für das junge Volk und die Winzer ſollte ein Ball die Freude beſchließen. Im

te Capelle!“ „Ich war am Feſte der Winzer gleich nach Ti⸗ ſche, ganz und gar in ein Buch vertieft, wieder am Zaune, deſſen eine Stelle, ich weiß ſelbſt nicht, auf welche Weiſe, jetzt in eine Breſche verwandelt war. Ehe ich michs verſah, war auch Fränzchen gluͤcklich der ma bonne entwiſcht. Ich ging ihr ein

großes Stück Weges entgegen. Sie kam mit hoch⸗ rothen Wangen, um, wie ſie ſagte, noch vor An⸗ faang des Tanzes meine Schweſtern ein wenig zu 3 beſuchen.“

„Der kleine Narr war— natürlich wegen des Balls— recht feen⸗ und ſchäfermädchenartig ge⸗ kleidet, verſteht ſich, wie die Schäfer in der Oper!

Ein leichtes Hütchen mit einem Roſenſtrauße; ein recht ſchmachtend roſenfarbenes Corſetchen; ein kurzes⸗ bandbeſetztes Röckchen, das den weißen Strumpf und die ſchoͤnen Atlasſchuhe niht„ganz verbarg; Hals und Bruſt ziemlich bloß—

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nächſten Dorfe gibt es eine weit und breit berühm⸗ 2