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Ihr aber, meine großen Kinderchen, thut mir jetzt den Gefallen, und erzählt mir ein wenig, wie ihr euch fandet!“
„Meinethalben“— erwiderte Heimfeld—„das wird bald abgethan ſeyn!“
„Sie wiſſen, es war im Frühherbſt 17**, als wir uns zu****9 von einander trennten. Als ich
die väterlichen Gründe wieder erblickte, freute michs
wohl, aber ich kann nicht ſagen, daß mein Blut in große Unruhe gerathen wäre. Ich wußte aus den letzten Briefen, daß Papa und die Geſchwiſter ge⸗ ſund waren; das übrige war mir ziemlich gleichgül⸗ tig. Als wir nun hierher in die Gegend kamen, ſiel es mir ein, daß, weil eben die Weinleſe anging, wahrſcheinlich jemand von den Meinigen auf un⸗ ſerm Berge ſeyn werde; ich meine den Berg hier neben an; denn dieſen, welchen wir jetzt bewohnen, hat meine werthe Ehefrau ein⸗ und zugebracht. Man kann durch dieſen gar füglich auf jenen kommen,
und ich ſchlug dieſen Schleifweg um ſo lieber ein,
weil die noch von Alters her wohlbekannte Belline des Nachbarhauſes mir luſtig entgegenſchwänzelte,
„Ey der Geyer— ganz meine Geſchichte!“—
ſagte Ferdinand lächelnd—„die Bellinen müſſen
hier eiſernes Vieh ſeyn!“ „Das iſt die Tochter, wenn Sie erlauben!“—
unterbrach ihn Fränzchen, und drückte das weiche
Behänge des, ordentlich darauf lauernden Spitze chens recht zärtlich an ihren Hals. 3


