Teil eines Werkes 
4. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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immer feſter in ſeiner Seele. Er begleitete einige Mahl Heimfelden, der faſt täglich in die Stadt fuhr, und machte bey Heimfelds Vater und Geſchwiſtern, ſo wie bey ſeinem ehemahligen Zöglinge, den er mit einer liebenswürdigen und ſehr geiſtreichen Dame vermählt fand, einige Beſuche; doch nahm er von allen Einladungen keine an, als nur das Anerbie⸗ then, ihm die Bibliothek zeigen zu laſſen. Sein Herz zog ihn zu jenen glücklichen Bergen, zu ſeinen eige⸗ nen Träumen, die hier ihm freundlich erſchienen, unaufhörlich zurück.—

Und ſchon ſah er mit geheimem Grauen ſeiner, ſich herannähernden Heimkehr entgegen; ſchon fühl⸗ te er zuweilen im voraus, wie weh es ihm thun werde, aus dieſem glücklichen Kreiſe zu ſcheiden, als er eines Abends, bey einem gemeinſchaftlichen Spa⸗

ziergange durchs Luſtwäldchen, ſeinem beklomme⸗

nen Herzen durchaus Luft machen mußte.„Ey, laßt ſie doch ſpielen“— ſagte Ferdinand der Erſte, da man auf einer Bank Platz genommen hatte und Heimfeld dem eommandirenden Ferdinand dem Zweyten Stillſchweigen auflegen wollte. Eiligſt

voollendete er die, von den Kindern ihm abverlang⸗

te Standarte, ob er ſchon, in Ermangelung eines andern, den kürzlich erhaltenen Bogen mit der ſchmeichelhafteſten Recenſion aufopfern mußte.— „Hier Ferdinand!“— fuhr er vergnügt fort— yein Hundsfott, wer ſeine Fahne verläßt! Aber dort un⸗ ten müßt ihr ſpielen; da iſt beſſeres Terrain.—