27 den; ſchon fühlte ſich Ferdinands Bruſt ſo geſtärkt, ſo wohlthätig beklommen, und ſchon wollte der Ge⸗ danke, daß dieſe ſeine Reiſe und die Veranlaſſung dazu, das Zahnweh der Haushälterinn, der Pipps des Canarienvogels, das Krellen der Katze, daß
ſein Einfall, zu gehen, nebſt der offenſtehenden Weinbergthür, kein Spiel des blinden Zufalls ſeyn möge, ſich bey ihm feſtſetzen, als die nette Win⸗ zerinn dem zu laut werdenden älteſten Knaben zu⸗. rief:„He, Ferdinand, ſag' doch dem Vater, er ſol⸗ le herabkommen!“ Ferdinands Träumerey war augenblicklich un⸗ „ terbrochen; es ward ihm zu Muthe, als hätte ihm jemand kaltes Waſſer ins Geſicht geſprengt, und kaum folgten die Sprachwerkzeuge ſeinem Willen, als die junge Dame das in ein Fruchtköybchen ver⸗ wandelte Strickkörbchen ihm tändelnd vorhielt. »Ferdinand heißt der Kleine?“— fragte er, um doch etwas zu ſagen. „Ja wohl, Ferdinand! Der Nahme iſt hübſch — meinen Sie nicht?— und von einem Freunde meines Mannes, der Pathe war, und ein recht gu⸗ ter, grundgelehrter Mann, aber, daß ſich Gott er⸗ barme! auch ein recht verſtockter Hageſtolz ſeyn ſoll!“. — Sie lachte, und hätte durch ihre Schelmerey den⸗ gegenwärtigen großen Ferdinand vermuthlich ganz aus der Faſſung gebracht, wäre nicht in demſelben
Augenblicke ein junger Mann—— Nahmens Heim⸗ erſchienen, der, ſobald er Ferdinanden er lkann⸗ * B


