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Augen. Jetzt ließ das bellende Hundchen ſich aufs neue hören, und zog Ferdinands Augen auf eine Bank, wo er ein aufgeſchlagenes Buch und ein Strohhütchen gewahrte. Eben hatte der Wind das Band davon losgeſpielt, und wehte es ihm durch das hohe Gras, wie eine Zauberſchlange entgegen. Er bückte ſich, es zu haſchen, und erblickte, ſich auf⸗ richtend, die muthmaßliche Beſitzerinn. Sein Herz, ſein Athem, ſchien einen Augenblick zu pauſiren, er glaubte noch nie ein freundlicheres Geſichtchen, ein niedlicheres Geſchöpfchen, geſehen zu haben. Dieß ſchwarz gelockte Tituskopfchen, dieſe blühenden Wan⸗ gen, dieſe dem Kuß entgegenſchwellenden Lippen,
dieſe feurigen, ſchelmiſchen, und doch ſo ſchmachten⸗
den Augen, dieſer faſt üppige, und doch ſo harmo⸗ niſche Wuchs, bildeten ein ſo reitzendes Ganzes, daß Ferdinand, der ſonſt ſo beſonnene Ferdinand, glühend roth ward, und, ſehr verlegen, ein ziemlich altfränkiſches Compliment ſtotterte.
Das freundliche Weſen wußte ihn mit unbe⸗
ſchreiblichem Wohlwollen ſehr bald auf den rechten
Weg zu bringen; ein gleichgültiges, und doch für Herdinanden ſehr anziehendes, Geſpräch war in Fur⸗ zem angeknüpft; eine Einladung, wenigſtens einige Trauben hier zu genießen, um das Recht künftiger
vorüberziehender Wanderer nicht verjähren zu laſ⸗
ſen, folgte. Schon eilte die gaſtfreundliche Grazie nach einigen naheſtehenden Stöcken, um eine ver⸗
ſchiedenfarbige Auswahl ſchöner Trauben abzuſchnei⸗ c
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